Ansatz
Gestalttherapie
„Was ist, darf sein – und was sein darf, kann sich verändern.“
Die Gestalttherapie ist ein erfahrungs- und beziehungsorientierter Ansatz, der von Fritz und Laura Perls begründet wurde. Sie begleitet Menschen dabei, bewusster mit sich selbst in Kontakt zu kommen – und einen lebendigeren, freieren Umgang mit sich und anderen zu finden.
Oft sind es nicht nur belastende Erfahrungen selbst, die uns einengen, sondern das, was nicht wirklich gefühlt, ausgedrückt oder integriert werden konnte. Alte Muster, innere Überzeugungen oder gewohnte Schutzstrategien legen sich mit der Zeit wie eine zweite Haut über das eigene Erleben – und wir entfernen uns, manchmal kaum merklich, von uns selbst.
Ein zentrales Anliegen der Gestalttherapie ist es, genau hier anzusetzen: Das, was innerlich noch offen, unvollendet oder gebunden ist, darf sich zeigen, zu einem Abschluss kommen und in neuer Erfahrung integriert werden. Blockaden können sich lösen, überholte Muster weicher werden.
Inneres Erleben zeigt sich oft Schicht für Schicht. Was zunächst spürbar ist, weist nicht selten auf etwas Tieferes hin. Gefühle werden nicht beseitigt, sondern wahrgenommen, durchlebt und allmählich integriert. Wachstum geschieht in diesem Verständnis als behutsames Freilegen dessen, was sich nach und nach zeigen will.
Im Mittelpunkt steht immer das, was gerade jetzt erfahrbar ist — im Erleben, in Gefühlen, im Körper, im Kontakt.
„Was ist, darf sein, und was sein darf, kann sich verändern.“
So entsteht Raum für echte Veränderung: nicht nur im Verstehen, sondern im Erleben.
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